Augen zu

Kleiner Held

Sie würde gerne über ihren
kleinen Helden schreiben.
Aber wenn sie erstmal anfängt
kann sie dann so schnell wieder damit aufhören?
Ihr würde wohl immer wieder was einfallen.
immer wieder was worüber sie lächeln muss.
aber auch worüber sie traurig wird.
ihr vielleicht eine Träne entkommt.
eine kleine Träne,
wenn sie an die tage denkt
in denen sie ohne ihren Helden leben musste.
in denen ihr herz weinte.


Trotz allem will sie einen Text über ihn schreiben.
einen text der vielleicht gar kein Text ist,
sondern einfach
Gedanken, Gefühle und Momente
in Worte gefasst.
Einen Text,
der nicht nur von den glücklichen Tagen
in ihrem Leben handelt.
Denn ihr kleiner Held
war ihre große Liebe.
Ihre große Liebe
die sie nicht vergessen kann.
und nicht vergessen will.
Es ist der Mensch
den sie auch jetzt noch liebt und
den sie auch jetzt noch als "ihren" kleinen Helden bezeichnet,
weil er ihr Herz mit sich genommen hat.
Ihr Herz dass sie ihm vor einiger Zeit schenkte.
Am 22.o3.2oo4
der Tag den sie wohl nie vergessen wird.
Der Tag der ihr Leben verändern sollte.
Zumindest glaubte sie es zu diesem Zeitpunkt.
Sie war ein Kind.
Ein kleines naives Kind.
Ein Kind dass an die große Liebe glaubt.
An die Liebe die Menschen ihr ganzes Leben lang verbindet.


Sie waren glücklich.
überaus glücklich miteinander.
Anfangs noch so schüchtern.
Trauten sich kaum sich zu küssen.
Ihr kommt ein Lächeln aus wenn sie an die Zeit denkt.
An die Zeit in der sie beide noch so unerfahren waren.
Doch sie lernten sich immer näher kennen.
Lernten ihre Gedanken und Wünsche kennen.
Lernten miteinader auszukommen.
miteinander zu reden.
Über alles was ihnen am Herzen lag.
Über alles was sie dachten und fühlten.

Vielleicht war es auch der Grund dafür
warum das kleine Mädchen ihren Helden so liebte.
Weil sie ihm vertrauen konnte.
weil sie sich ihm öffnen konnte.
ihm sagen was ihr am Herzen lag.
und er verstand sie.
Hielt sie in den Armen.
Liebte sie.
Sie waren wie bestimmt füreinander.
Sie kämpften für ihre Liebe
und dachten sie würde niemals enden.

Doch sie irrten sich.
Das Ende kam.
Für beide unerwartet.
unerwartet schmerzlich.
Es begann ab und zu Unstimmheiten zu geben.
Bei denen jeder gedacht hätte es wäre nur vorübergehend.
Die Liebe der beiden wäre so stark.
so stark das wegstecken zu können.
Und auch das kleine Mädchen war überzeugt davon.

trotz allem setzte ihr kleiner Held einen Schlussstrich.
trennte sich von ihr.
"es wäre besser wir wären nur noch Freunde"

Es traf sie direkt ins Herz.
der Satz hallte tausendmal in ihrem Kopf wider
jedes wort wie ein Messerstich.
ein Stich direkt ins Herz.
tausende von Tränen.

An diesem Tag verlor sie nicht nur ihren helden
sondern auch ihr Herz.
Ihr Herz dass sie ihm schenkte.

Beide verschwanden an einem Tag.
sie verlor den jenigen menschen
den sie über alles liebte.
Denjenigen den sie nächtelang vermisste.
Der immer an ihrer Seite war-
verschwand nun einfach aus ihrem Leben.
Aus ihrem Leben
aber nicht aus ihren Gedanken.
in ihren Gedanken lebt er bist jetzt weiter.
Es verging kein Tag an dem sie nicht an ihn dachte.
An dem sie ihren kleinen helden nicht vermisste.

Ihr blieb nur die Hoffnung.
Die Hoffnung irgendwann wieder zu ihm zurückzufinden.
die schmerzen vergessen zu können
die er ihr angetan hat.
Es wäre ihr größter Wunsch.
Der Wunsch den sie noch nie ausgesprochen hat
der sie aber überall hin und immer begleitet.
Der Wunsch der ihr Leben vielleicht wieder verändern würde.

© Miriam



22.o9.:
gemeinsames Glück

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